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Karlsruher Salonoper „Die erste Falte“

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Wann:
13. Mai 2018 um 16:00 Europe/Berlin Zeitzone
2018-05-13T16:00:00+02:00
2018-05-13T16:15:00+02:00
Wo:
Königliches Kurtheater
75323 Bad Wildbad
Deutschland
Preis:
15/20€ + VVK, Abendkasse 18/23€

Die Karlsruher Salonoper präsentiert: „Die erste Falte“

 grandiose Wiederentdeckung:

Pünktlich zum Muttertag: „Die erste Falte“! Eine spritzige musikalische Komödie, so alt wie das Königliche Kurtheater selbst, nach 130 Jahren wiederentdeckt und fantasievoll in Szene gesetzt von der Karlsruher Salonoper.

„Stürmischer, lang anhaltender Applaus, begeisterte Bravo-Rufe, strahlende Darsteller…“
Badische Neueste Nachrichten

„Das brillante, offensive Klavierspiel gibt den Sängern den passenden Rahmen. Sänger und Pianistin verschmelzen zu einer Einheit, was auch an der Schönheit der Komposition liegen mag.“
Badisches Tagblatt

„Die erste Falte“ und das Kurtheater Bad Wildbad: da finden zwei Zeitgenossen zueinander. Theodor Leschetizkys komische Oper mit gesprochenen Dialogen hatte im Jahre 1867 ihre Uraufführung, vier Jahre nach der Eröffnung des Königlichen Kurtheaters. Und genau wie das Theater fiel sie nach glanzvollem Beginn in einen Dornröschenschlaf, aus dem sie die Karlsruher Salonoper wieder erweckte. Seitdem sucht die Truppe Orte auf, an denen diese wunderbare Wiederentdeckung ihren Charme entfalten kann. Im königlichen Kurtheater hat sie nun einen idealen Rahmen gefunden für eine Aufführung im Wonnemonat Mai.

„Die erste Falte“ ist ein Lustspiel mit Musik. Die Geschichte spielt im Rokoko, in den Gemächern einer alleinstehenden Marquise im besten Alter. Drei Verehrer machen ihr den Hof, doch sie kann und will sich nicht zur Ehe entschließen. Die vorwitzige Zofe Juliette hat die Nase voll vom männerlosen Haushalt. Sie wendet einen Trick an: Angeblich hat sie bei der Morgentoilette eine Falte auf der Stirn ihrer Herrin entdeckt. Nun lässt sie deren Torschlusspanik für sich arbeiten und schafft es nach einigen Verwicklungen, ihren Lieblingskandidaten, den hübschen, aber schüchternen Vicomte mit der Marquise zu verbandeln.

Ein Clou der Inszenierung: Bevor die Handlung ihren Lauf nimmt, muss das gesamte Personal erst einmal aus dem über hundertjährigen Dornröschenschlaf geweckt werden. Die Sänger finden sich überstürzt in die alten Rollen und Kostüme, Einsätze werden verpasst, private Rangeleien ausgetragen… So sind wir von Anfang an mitten drin in einer „backstage comedy“.

Theodor Leschetizky (1830-1915), der Komponist der „Ersten Falte“, war einer der bedeutendsten Pianisten und Klavierpädagogen des 19. Jahrhunderts. Als Freund und Konkurrent von Franz Liszt unterrichtete er mehr als 1000 Schüler aus aller Welt. Nebenbei fand er noch Zeit, an die 70 Klavierstücke, zahlreiche Lieder und zwei Opern zu komponieren, von denen nur „Die erste Falte“ vollendet wurde.

Salomon Hermann Mosenthal (1821-1877), berühmt als Textdichter für Nicolais „Lustige Weiber von Windsor“, schrieb auf der Grundlage eines französischen Lustspiels das Libretto, das durch sein gewitztes „Kreuzfeuer der Dialoge“ (Eduard Hanslick in einer zeitgenössischen Kritik) besticht.

Musikalische Leitung und Klavier: Aglaia Bätzner
Regie und Bühnenbild: Steffen Laube
Marquise de Sombreuil, Sopran Martina Jäger
Kammerzofe Juliette, Mezzosopran Uta Buchheister
Vicomte d’Etiolles, Tenor Thomas Wyss
Kammerdiener Firmin, Bariton Joachim Herrmann

 

 

 

 

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