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Südwestdeutsches Kammerorchester & Sergej Krylov, Violine

Wann:
16. September 2017 um 16:00 Europe/Berlin Zeitzone
2017-09-16T16:00:00+02:00
2017-09-16T16:15:00+02:00
Wo:
KKT Bad Wildbad
Kernerstraße 44
75323 Bad Wildbad
Deutschland
Preis:
30€/25€ +VVK

Violine virtuos

 

Sergej Krylov und das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim

Leitung: Timo Handschuh

Eine musikalische Gratulation zum 80. Geburtstag von Vladislav Czarnecki

Vieles macht Musik aus: Form, Ausdruck, Klangfarbe – und Virtuosität. Letztere hatte es besonders den Komponisten der musikalischen Romantik angetan, die Werke für das „Königsinstrument“ Violine schrieben. Häufig waren sie selbst Geiger oder arbeiteten beim Schaffen ihrer Werke ganz eng mit den besten Virtuosen ihrer Zeit zusammen. Zu den weltweit besten Virtuosen der heutigen Zeit zählt ohne Frage Sergej Krylov. Der russische Geiger ist dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und insbesondere Vladislav Czarnecki (Chefdirigent von 1987 bis 2002) schon seit fast dreißig Jahren verbunden: durch zahlreiche Auftritte in den Abonnementkonzerten, Tourneen, Gastspiele und CD-Aufnahmen. In diesem ganz besonderen Geburtstagskonzert an einem ganz besonderem Ort, dem Königlichen Kurtheater Bad Wildbad, wird Sergej Krylov zusammen mit dem Kammerorchester unter der Leitung des heutigen Chefdirigenten Timo Handschuh alle Klangfarben der Violine und ihre ganze Virtuosität leuchten lassen. Dazu erklingen Streicherwerke aus der tschechischen Heimat des Jubilars.

PROGRAMM:

Leoš Janáček: Aus dem „Idyll“ für Orchester: Andante – Allegro

Peter Tschaikowsky: Meditation op. 42 Nr. 1 für Violine und Orchester

Camille Saint-Saëns: Introduktion und Rondo Capriccioso op. 28 für Violine und Orchester

Pablo de Sarasate: „Zigeunerweisen“ für Violine und Orchester

Antonín Dvořák: Serenade E-Dur op. 22

– Eine Kooperationsveranstaltung des Fördervereins Königliches Kurtheater Bad Wildbad e.V. und des Fördervereins des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim e.V. –

Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim, LEITUNG TIMO HANDSCHUH

Ein frischer und packender musikalischer Zugriff und stilistische Vielfalt von der Alten bis zur Neuen Musik sind die Erkennungszeichen des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim. Das in der Basis mit vierzehn Musikern aus sieben Nationen besetzte Ensemble ist eines der ganz wenigen Full-time-Kammerorchester: So wird eine außergewöhnliche Homogenität und Flexibilität des Klangbildes möglich, die auch in größerer Besetzung mit Bläsern und weiteren Streichern aus einem festen Musikerstamm erhalten bleibt.
Gegründet wurde das Südwestdeutsche Kammerorchester im Jahr 1950 von dem Hindemith-Schüler Friedrich Tilegant. Rasch fand das Ensemble internationale Anerkennung: Man sprach vom „Tilegant-Sound“, der bei den Festspielen in Salzburg, Luzern und Leipzig und auf weltweiten Konzertreisen zu hören war. Maurice Andre, Dietrich Fischer-Dieskau, Frans Brüggen und Yehudi Menuhin waren nur einige der musikalischen Größen, mit denen das „Südwestdeutsche“ zusammenarbeitete. Nach der Tilegant-Ära wurde das Orchester vor allem durch Paul Angerer, Vladislav Czarnecki und zuletzt Sebastian Tewinkel (2002-2013) geprägt. Mit Beginn der Konzertsaison 2013/14 hat Timo Handschuh die Position des Künstlerischen Leiters übernommen, um zukünftig Klang, Stilistik und Programmatik des Ensembles zu prägen und weiterzuentwickeln.

Auf seinem Erfolgsweg hat das Südwestdeutsche Kammerorchester neben etlichen Rundfunkaufnahmen mehr als 250 Schallplatten und CDs eingespielt, von denen eine ganze Reihe mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurden. Zahlreiche Uraufführungen (Jean Françaix, Harald Genzmer, Enjott Schneider, Mike Svoboda) belegen seine Kompetenz auch für die zeitgenössische Musik.

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