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Edgar Wallace „Die Tür mit den sieben Schlössern“

Einer der weltweit erfolgreichsten Kriminalschriftsteller ist der 1875 in London geborene Richard Horatio Edgar Wallace. Verfilmungen seiner Romane lösten in den 60er und 70er Jahren einen wah- ren Edgar Wallace-Boom in Deutschland aus. Unvergessen die Verfilmungen von DER HEXER oder DER ZINKER, die für volle Kinosäle sorgten. Im Hinblick auf den 2015 anstehenden 140. Geburtstag des Meisters britisch-humorvoller Spannungsliteratur lesen und spielen Roland Kalweit und Danny Richter den Roman „Die Tür mit den sieben Schlössern“. Ein spannend-absurder Abend wartet auf die Zuschauer, für dessen Gelingen es sicher noch einige spontane Mitspieler braucht.

Roland Kalweit, 1962 in Herne in Westfalen geboren, entdeckte schon als Kind die Bühne. Mit sechs Jahren führte er den staunenden Nachbarskindern Zaubertricks vor (gegen 50 Pfennig Eintritt), mit vierzehn spielte er seine erste Rolle im Schultheater, den Bluntschli in Shaws „Helden“. Wenig später moderierte er den ersten Schulball – sehr zur Erheiterung der Anwesenden – und agierte mit sech- zehn zum ersten Mal auf einer freien Theaterbühne. Er nahm Schauspiel- und Gesangsunterricht in Bochum und arbeitet seitdem freiberuflich als Regisseur, Schauspieler, Musiker, Moderator und Sprecher mit Engagements in ganz Europa. 2000 entdeckte er seine Liebe für Krimilesungen – dabei liest er nicht nur, sondern spielt jeden Charakter, gibt ihnen eine eigene Farbe und bannt die Zuhörer so auf einzigartige Weise. Zur Zeit produziert er sein erstes Hörbuch mit den Geschichten von Edgar Allan Poe.

Danny Richter, 1973 in Leipzig geboren, ist in der DDR aufgewachsen und lebte dort in Leipzig und Bad Sulza (Thüringen). Von dort aus, besuchte er die Spezialklasse für Musikerziehung an der Lan- desschule Pforta. Zwei Jahre nach dem Umzug der Familie nach Westdeutschland hat er das Abitur abgebrochen und gejobbt, damit er sich auf seine künstlerische Arbeit konzentrieren konnte. Neben- her nahm er weiter Schauspielunterricht und schrieb unter anderem als Gastautor für RTL Samstag Nacht, Die Harald Schmidt Show und befreundete Kabarettisten die Gags. Seine Arbeit führte ihn nach Portugal, Italien, die Niederlande und Australien. Neben verschiedenen Fernsehauftritten und Gastrollen (Relative Strangers mit Oscar Gewinnerin Brenda Fricker), spielte er in seinem bisher

einzigen Kinofilm „Das Experiment“ von Oliver Hirschbiegel, u.a. neben Moritz Bleibtreu.

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Die Rühmann-Revue, Salonorchester Weimar

Die Rühmann-Revue

Boris Raderschatt und das salonorchesterweimar interpretieren die berühmtesten Schlager von Heinz Rühmann.

Am 7. März 2002 wäre Heinz Rühmann, der große Sympathieträger des deutschen Films, 100 Jahre alt geworden. Wie niemand sonst verkörperte er den kleinen, gewitzten Mann, den warmherzigen Clown und Charmeur. Und er sang. Er sang »Ein Freund, ein guter Freund« in »Die Drei von der Tankstelle« (1930), »La Le Lu«, das Schlaflied im Film »Wenn der Vater mit dem Sohne« (1955) und den »Amazonas Mambo« in »Charleys Tante« (1956).

Das salonorchesterweimar hat die Lieder, die größtenteils nur als Klavierauszüge vorlagen, für die eigene Besetzung bearbeitet. Herausgekommen sind grazile, durchsichtige Arrangements, die kammermusikalische Feinheiten zu Gehör bringen. Und wer singt? Wie kein anderer hat sich Boris Raderschatt, der Sänger und Conférencier des Salonorchesters, in Rühmanns Filmwelt eingelebt, und ihn auf neue, überraschende Weise für die Konzertbühne entdeckt.

Am 18. Oktober 2003 wurde das salonorchesterweimar für die Rühmann-Revue mit dem Kleinkunstpreis der Stadt Ravensburg, dem »Ravensburger Kupferle« ausgezeichnet.

 

 

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Karlsruher Salonoper „Die erste Falte“

 

 grandiose Wiederentdeckung

2015 – zum 100. Mal jährt sich der Todestag Theodor Leschetizkys, einer großen Musikerpersönlichkeit des 19. Jahrhunderts. Wir entdecken in seinem Werkverzeichnis eine einzige vollständige Oper – einen wunderschönen, leichtfüßigen Einakter mit dem genialen Titel: Die erste Falte.

Die komische Oper auf ein Libretto von Salomon Herrmann Mosenthal (berühmt für seine Bearbeitung der „Lustigen Weiber von Windsor“) wird im Jahre 1867 in Prag uraufgeführt, geht von dort aus unter anderem ans Nationaltheater Mannheim und die Staatsoper Wien. 1883 verschwindet sie wieder von den Spielplänen. Zu Unrecht!
Am 14. November 2015, dem 100. Todestag des Komponisten, lassen wir, sechs Bühnenkünstler der Karlsruher Salonoper, Die erste Falte nach rund 130 Jahren wieder auferstehen. Die umjubelte Premiere zeigt, dass dieses Stück bei Jung und Alt, Opern-, Operetten und Komödienpublikum gleichermaßen Begeisterung auslöst.

Die Handlung
Eine Zofe nutzt die Torschlusspanik ihrer Herrin, der Marquise, um diese in den Hafen der Ehe und in die Arme des Vicomte,  eines leider sehr schüchternen Liebhabers, zu treiben. Angeblich hat sie bei der Morgentoilette eine Falte auf der Stirn der Marquise entdeckt, was diese in Zugzwang bringt, sich zwischen ihren drei Verehrern zu entscheiden. Die vorwitzige Dienerschaft ist uns aus der Commedia dell’Arte vertraut. Durch ihre Initiative gelingt dem zögerlichen hohen Paar ein Happy End. Vier Personen, eine Liebesintrige: fertig ist das Lustspielglück.

Die Inszenierung
Wir fügen der Handlung noch eine weitere Ebene hinzu: die Sänger, durch Leschetizkys Musik geweckt, bemerken überrascht, dass sie nach 130 Jahren plötzlich wieder vor Publikum stehen und beginnen überstürzt mit dem Stück. Da werden schon einmal Einsätze verpasst, Kostümwechsel vergessen. Private Eifersüchteleien überschneiden sich mit der Handlung: wir befinden uns in den beliebten Mustern der „backstage-comedy“.

Das Bühnenbild
Der Schminkkasten, den unsere Bühne darstellt, greift die gemalten Kulissen des biedermeierlichen Papiertheaters auf. Er ist ganz bewusst so konstruiert, daß er sich an jedem Ort ohne viel Aufwand aufstellen lässt, ob auf Freilicht- oder Theaterbühnen, auf Marktplätzen oder in Konzertsälen. So kann Leschetizkys wunderbares und amüsantes Werk im 21. Jahrhundert endlich wieder auf Reisen gehen.

Besetzung
Ein Opernsängerquartett und Klavier, auf Wunsch zum Klaviertrio  erweiterbar.

 

 

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Stefanie Boltz – love, lakes and snakes: Jazz

„Die Vocal-Lady hat sich und ihren Sound gefunden“, schreibt der Merkur über STEFANIE BOLTZ.

Und dieser Sound hat es in sich. Ihr Solo-Debut „LOVE, LAKES AND SNAKES“ ist ein atmosphärisches Kleinod aus sehr persönlichen Eigenkompositionen, die man am treffendsten als „Acoustic Pop“ bezeichnen könnte. Die Musik ist ebenso nuancenreich und dynamisch wie ihre Stimme: Von intim hauchend bis kraftvoll und bluesig anpackend, von seelenvoll schwebend bis cool groovend, Stefanie Boltz erzählt vierzehn gefühlvolle Geschichten, die unter die Haut gehen.

Aufsehen erregte die Münchnerin als singende Hälfte des preisgekrönten Duos „LE BANGBANG“ mit Sven Faller, das zuletzt von ELLE zur „1. Liga“ der Münchner Szene ernannt wurde und mit dem sie mittlerweile auf zahllosen renommierten Bühnen zu Gast war. Für Love „LOVE, LAKES AND SNAKES“ hat sie eine hochkarätige Band um den namhaften Bassisten und Produzenten zusammengestellt, die aus zentralen Akteuren der deutschen Szene besteht.

Die Spannbreite ihrer stimmlichen Ausdrucksmöglichkeiten hat Stefanie Boltz eine vielseitige Karriere beschert. So flüsterte sie, scattete 8-stimmig und beatboxte in der preisgekrönten Acappella- Formation „Slixs“, die mittlerweile mit Bobby McFerrin auf Tour ist, interpretierte dadaistische Texte, stand im Studio für Film-, TV- und Kindermusik, arbeitete jahrelang als DJane, führte unter der Regie von Georgette Dee und Gayle Tufts in der Vocal Girl Group „The Croonettes“ musikalische und dramaturgische Aspekte zusammen.

Gemeinsam mit dem Joe Pass-Schüler Philipp Stauber tauchte sie im Duo tief in die Jazz- Tradition ein.

„Sie stöhnt, haucht, klagt, gibt sich der Musik hin und schafft so Musik mit Charakter zwischen Gospel, Blues, Pop & Jazz. Großartig!“ Lichtung „Überströmend vor Temperament: Gesang mit allen Sinnen und unbändiger Lebenslust!“

Südwest Presse „Wandlungsfähig und ausdrucksstark. Einfach genial.“ Jazzpodium

„Wie ein atmender Organismus wirkt das Ganze, Musik hat bei diesem Quartett eine physische Präsenz und

subtile Sinnlichkeit. Hier grenzt keiner den anderen aus. Stefanie Boltz und ihre Band agieren mit eigenem

Kopf.“ Münchner Merkur

„Man reibt sich die Augen: Enormes Ausdrucksvermögen. Ideenreiche Improvisationsgabe.“ Allgemeine Zeitung

„Boltz benutzt ihre Stimme wie ein äußerst differenzierbares Instrument, moduliert präzise und sparsam, aber

doch ungeheuer variantenreich.“ Süddeutsche Zeitung

„Der Zauber der reinen Melodie. Diese Stimme kann ausdrücken, beeindrucken, sie kann flüstern und rufen, sie

hat das folkloristisch Gehauchte ebenso wie den verhalten aggressiven Sound von Blues und Soul.“

Mittelbayerische Zeitung

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HörBänd A Capella: Drünter und Druber

Drünter & Druber

Bei HörBänd ist das Programm Programm. Die fünf Vokalapostel aus Hannover wortwitzen nicht nur schlecht, sie singen auch gerne. Ganz ohne Instrumente stimmen sie mal heiter, mal nachdenklich und ersetzen oral Bigband, Orchester oder Kapelle. A-cappella eben. Wobei sich nicht nur Kenner der Szene auf ein besonderes Konzerterlebnis freuen dürfen. Genreübergreifend verbinden sie Tradition mit Innovation und Spontanität mit Professionalität.

Bei Laura, Sven, Josh, Silas und Ohlsen geht es somit auf und neben der Bühne drünter und druber.

Erfräulich anders

Seit Beginn des Jahres 2014 treten die Musiker Karolina Eurich, Sven-Arne Zinnke, Joshua Bredemeier, Silas Bredemeier und Jan Thomas Pruscha mit ihren eigenen Liedern und Arrangements deutschlandweit auf und konnten in ihrem Debut-Jahr schon erste große Erfolge vorweisen. Neben dem Gewinn des ACAPIDEO Wettbewerbs der Internationalen A-cappella-Woche Hannover und dem Gewinn des Wettbewerbs der acapellica Hamburg wurde HörBänd mit dem 1. Preis in der Kategorie „Beste A-Cappella Gruppe“, sowie dem dem 2. Preis in der Kategorie „Bester Pop-Act“ beim 32. Deutschen Rock&Pop Preis ausgezeichnet.
Aus den Wurzeln eines Männer-Ensembles wurde das Quintett im ausverkauften Stadttheater Minden unter dem Motto „VOiCE wird weiblich“ zur wahrscheinlich weiblichsten Boygroup der Welt. Seit Januar 2015 ist Laura Saleh fester Bestandteil des Ensembles, und übernimmt den weiblichen Part der Bänd.
Musikalisch verbindet HörBänd in bewährter Manier Altes mit Neuem, Gewöhnliches mit Unvorstellbarem und Professionalität mit Spontanität. Dabei wird das Publikum auf eine Reise durch märchenhafte Welten, Probleme des Alltages oder einfach nur in klangliche Sphären entführt und wurde bisher immer wieder unverletzt in den verschiedenen Spielstätten abgesetzt.

Website: www.hoerbaend.de

Kostprobe: Videos

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Die Palastperlen – Heut’ ist Tanz im Gloria!

HEUT‘ IST TANZ IM GLORIA!

„Wie ein Rudel hungriger Wölfe stürzte sich das Volk auf die langentbehrte Lust“ schrieb im Januar 1919 das Berliner Tagblatt. Das Tanzen war nicht nur ein Vergnügen für die Reichen – auch der Ladenjunge und das Tippfräulein tanzten wie besessen. Und so platzten die Tanzdielen aus allen Nähten.

Das neue Programm des Salonorchesters verspricht einen Konzertabend voller Lieder, die in den Goldenen 20er und 30er Jahren das Gefühl vom Neuanfang begleitet haben und in den Tanzcafés gespielt wurden. Hinter dem Titel „Heut’ ist Tanz im Gloria!“ stecken Tango, Shimmy, Charleston oder Foxtrott. Die Texte sind mal albern, mal romantisch – aber auf jeden Fall hörenswert. Die Palastperlen laden Sie ein, zu lauschen und zu träumen, zu weinen und zu lachen. Erleben sie das Lebensgefühl dieser Zeit!

Seit 2003 haben sich die zwölf Musiker sowie Sänger Andreas Hohl der Salonmusik verschrieben und präsentieren nun ihr siebtes abendfüllendes Programm unter der Leitung von Uwe Forstner.

Musik der 20er, 30er und 40er vom Feinsten- Es wird sicher toll, und ein Augen- und Ohrenschmaus!

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Mond.Line – sinnlicher deutscher Acoustic-Pop

Gibt es eine Mehrzahl von Himmel? Sind sie vom Mond aus sichtbar?

Die musikalische Antwort lautet Mond.line !

Mondline_3

Der Sound des neuen deutschen Akustik-Duos berührt mit sinnlichen Songs,

starken Gitarrenrhythmen und eindrucksvollem Gesang.

Petra Straue (voc) und Zane Charron (git/voc) präsentieren ihre

zeitgenössischen deutschen Lieder aus eigener Feder fesselnd und

unterhaltsam, melancholisch und mysteriös, spritzig und erfrischend – aber

immer mit dem Ohrwurm-Effekt!

Mond.line – ein musikalisch-kosmischer Höhenflug!

 

Kostprobe: Das verminderte Herz

Website: mond.line

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Ulrich Kienzle – Gottes Schönste Gabe der Schwabe

Noch Fragen, Kienzle?

Diese Frage seines Partners Bodo Hauser im ZDF-Magazin „FRONTAL“ machte aus dem Top-Journalisten eine TV-Legende.
Ulrich Kienzle begann seine Karriere in Stuttgart.
Er war zunächst Leiter der SDR-Abendschau und berichtete später im Auftrag des Stuttgarter Senders für die ARD aus dem Nahen Osten.

Während dieser Zeit im Libanon führte er als einziger westlicher
Korrespondent ein Interview mit dem irakischen Diktator Saddam Hussein.

Er war Korrespondent im südlichen Afrika und von 1980 bis 1990 war er Chefredakteur Fernsehen bei Radio Bremen.
Bis 1993 leitete er die ZDF-Hauptredaktion Außenpolitik, moderierte das ZDF-„Auslandsjournal“. Zusammen mit seinem rechten Gegenpart Bodo Hauser hatte der die Leitung und Moderation des politischen Magazins „FRONTAL“ im ZDF. Er erhielt viele
Auszeichnungen u.a. auch den „Krefelder Schlappmaulorden“.
Foto_Kienzle
Die TV Legende Ulrich Kienzle, selbst Schwabe, nimmt augenzwinkernd und hintersinnig seine Landsleute aufs Korn und versucht dabei, der Mentalität der Schwaben näher zu kommen,
er gibt Einblicke in die Abgründe der schwäbischen Seele.
Erleben Sie Ulrich Kienzle, der mit wohlbekanntem Biss, witzig, aber nicht unkritisch, in seiner „kabarettistischen Geschichtsstunde“ die Schwaben charakterisiert.

Ein Muss für alle Schwaben und für jeden, der sie verstehen möchte.